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Themen-Hub: Steuer & Rechnungswesen

14. Apr.
3 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 22. Okt.

Inhaltsübersicht



Das Rechnungswesen der Genossenschaften bewegt sich 2026 an mehreren Fronten: eine stufenweise sinkende Körperschaftsteuer ab 2028, die Umstellung auf E-Rechnung mit Versandpflicht ab 2027, die Kassenmeldung nach § 146a AO, die digitale Bekanntgabe von Steuerbescheiden sowie die Nachrang- und Genussrechts-modelle zur Eigenkapitalstärkung. 2026 eröffnen Fördermittel aus KfW, BAFA, EU-Strukturfonds und GAP zusätzliche Spielräume, und die Kapitalerhöhung nach § 22 GenG ist eines der wirkungsvollsten Instrumente, um die Bilanzstruktur ohne Fremdkapital zu stärken. Dieser Themen-Hub bündelt alle Beiträge rund um Steuern, Bilanzierung, Förderung und Finanzierung – von Grundsteuer und E-Rechnung bis Rating, Nachrangkapital und Förderkulisse.

Luftaufnahme eines runden Bibliotheks-Lesesaals von oben, konzentrische Bücherregale und Lesetische im weichen Oberlicht.
KI-generiertes Symbolbild (ChatGPT)

Rechtsstand: August 2026 · Hub wird laufend um neue Beiträge ergänzt. · Dieser Beitrag richtet sich an Vorstände, Aufsichtsräte und Mitglieder von Genossenschaften.



Das Wichtigste in Kürze


  • Genossenschaften erstellen ihren Jahresabschluss nach § 336 HGB — Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang sind verpflichtend.

  • Die Körperschaftsteuer wird ab 2028 stufenweise gesenkt; sie sinkt von 15 % auf zunächst 14 % und in mehreren Schritten weiter.

  • Bei der E-Rechnung gilt seit 2025 die Empfangspflicht; ab 2027 kommt die Versandpflicht hinzu, mit Übergangsregelungen für kleinere Genossenschaften.

  • Genossenschaftliche Rückvergütungen nach § 22 KStG mindern die Körperschaftsteuer, wenn sie satzungsgemäß und durch Beschluss erfolgt.



Aktuelle Artikel




Glossar zu Kernbegriffen


  • Genossenschaftliche Rückvergütung (§ 22 KStG): Die als Betriebsausgabe anerkannte Verteilung von Mitgliederüberschüssen — abhängig vom Geschäftsumfang des Mitglieds, nicht von der Höhe seines Anteils.

  • Geschäftsguthaben: Das individuelle Eigenkapital-Konto eines Mitglieds — Summe aus eingezahlten und nicht ausgezahlten Geschäftsanteilen.

  • Gesetzliche Rücklage (§ 7 GenG): Eine satzungsmäßige Rücklage, die jährlich aus dem Bilanzgewinn zu dotieren ist, bis sie eine festgelegte Höhe erreicht.

  • Steuerbefreiungen (§ 5 KStG): Sonderregelungen für bestimmte Genossenschaftsarten — etwa land- und forstwirtschaftliche Verwertungs- und Nutzungsgenossenschaften oder Wohnungsgenossenschaften.

  • Mitgliederförderung: Das steuerliche Kernkriterium für Sonderregelungen: Die Genossenschaft muss überwiegend ihre Mitglieder fördern, nicht nur Dritte beliefern.


Was wir für Sie leisten


  • Steuerberatung für alle Genossenschaftsarten und -größen

  • Erstellung und Prüfung von Jahresabschlüssen nach HGB

  • Umstellung und Implementierung der E-Rechnungs-Prozesse

  • Begleitung von Fördermittelanträgen und bankinternem Rating

  • Beratung zu Kapitalerhöhung, Nachrangkapital und Genussrechten

  • Familiengenossenschaft: Warum das Steuersparmodell unter Druck geraten ist

  • BFH-Urteil: Herabsetzung von Geschäftsanteilen löst KSt aus


Für eine individuelle Einschätzung oder Unterstützung steht Ihnen der Genossenschaftsverband der Länder e.V. (GVdL) gern zur Verfügung. Kontakt: Kathrin Becher, info@gvdl.de, www.gvdlverband.de.


Hinweis: Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle steuerliche oder rechtliche Beratung.


Orientierung und weiterführende Inhalte


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Bildhinweis: Titel- und Illustrationsbilder dieses Blogbeitrags sind KI-generierte Symbolbilder, erstellt mit ChatGPT. Sie sind keine fotografischen Nachweise realer Personen oder Ereignisse.

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